Eckernförde und Kiel, 21.09.2026 (lifePR) – Am heutigen Weltalzheimertag rückt eine Entwicklung in den Fokus, die längst auch den Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Landeshauptstadt Kiel erreicht hat: Immer mehr Familien betreuen einen demenziell erkrankten Angehörigen zu Hause – oft über Jahre, meist neben Beruf und eigener Familie. Der internationale Aktionstag, den die Weltgesundheitsorganisation und Alzheimer-Gesellschaften weltweit seit Jahren am 21. September begehen, soll auf die Situation Betroffener und ihrer Angehörigen aufmerksam machen.

Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben in Deutschland schätzungsweise rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Aufgrund der demografischen Entwicklung – einer wachsenden Zahl älterer und hochaltriger Menschen – gehen Fachverbände davon aus, dass diese Zahl in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen wird, sofern keine durchgreifenden medizinischen Fortschritte gelingen. Der überwiegende Teil der Betroffenen wird nicht in Pflegeeinrichtungen, sondern von Angehörigen im eigenen Zuhause versorgt.

Genau hier entsteht für viele Familien eine erhebliche Belastung. Die Betreuung eines Menschen mit Demenz ist zeitintensiv, emotional fordernd und häufig unvorhersehbar: Orientierungslosigkeit, nächtliche Unruhe, Persönlichkeitsveränderungen oder der schleichende Verlust der Selbstständigkeit stellen Angehörige vor Aufgaben, auf die kaum jemand vorbereitet ist. Nicht selten geraten pflegende Angehörige dabei selbst an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Kräfte – ein Umstand, auf den Sozialverbände und Krankenkassen regelmäßig hinweisen.

Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit der Alltagshelfer Rendsburg-Eckernförde GmbH an. Das Unternehmen unterstützt Familien im Kreis Rendsburg-Eckernförde und in Kiel mit geschulten Alltagsbegleiterinnen und -begleitern, die Menschen mit Demenz stunden- oder tageweise betreuen – sei es zur stundenweisen Entlastung pflegender Angehöriger, zur Begleitung im Alltag, bei Spaziergängen und Gesprächen oder zur verlässlichen Betreuung, wenn Angehörige selbst berufstätig sind oder eine Auszeit brauchen. Die Betreuungskonzepte werden individuell auf die jeweilige Familie und den Grad der Erkrankung abgestimmt, die eingesetzten Kräfte werden entsprechend geschult und begleitet.

„Viele Angehörige melden sich erst bei uns, wenn sie an einem Punkt der völligen Erschöpfung angekommen sind. Dabei ist frühzeitige, regelmäßige Entlastung der Schlüssel, damit Familien diese Situation über Jahre durchhalten können, ohne selbst krank zu werden“, sagt Nils Laß von HOMECARE – die Alltagshelfer. „Unser Ziel ist es, Menschen mit Demenz ein würdevolles Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen und gleichzeitig die Angehörigen spürbar zu entlasten – fachlich fundiert und mit viel Empathie.“

Die Alltagshelfer Rendsburg-Eckernförde GmbH versteht sich dabei als langfristiger Partner für betroffene Familien in der Region – von der ersten Orientierung nach einer Demenzdiagnose bis zur dauerhaften Begleitung im fortschreitenden Krankheitsverlauf. Interessierte Familien können sich für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch an das Unternehmen wenden, um gemeinsam zu klären, welche Unterstützung im individuellen Fall sinnvoll und möglich ist.