Mörfelden-Walldorf, 21.04.2026 (lifePR) – Im Normalfall verfügt ein Hund über 42 Zähne im bleibenden Gebiss. Damit diese möglichst lange gesund und schmerzfrei bleiben, ist er auf Unterstützung bei der Zahnpflege angewiesen. Ein grundlegendes Verständnis der Anatomie des Hundezahns hilft dabei, Probleme wie Zahnstein, Karies oder Zahnfleischerkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt vorzubeugen.
Aufbau eines Hundezahns
Ein Hundezahn besteht aus mehreren Bestandteilen. Der sichtbare Teil oberhalb des Zahnfleischs wird als Krone bezeichnet. Diese ist idealerweise von einer harten Schicht Zahnschmelz umgeben, die das darunterliegende Dentin schützt.
Das Dentin (Zahnbein) besteht aus einem knochenähnlichen, verkalkten Gewebe und bildet den Hauptanteil des Zahns. Im Inneren befindet sich die Pulpa, in der Nerven und Blutgefäße verlaufen, die den Zahn versorgen. Über feine Kanälchen im Dentin ist dieser Bereich mit der Pulpa verbunden – deshalb ist das Dentin sehr schmerzempfindlich.
Der untere Teil des Zahns ist die Wurzel. Sie verankert den Zahn fest im Kiefer und ist ebenfalls von Dentin umgeben. Eine schützende Wurzelhaut stabilisiert diesen Bereich. Krone und Wurzel werden durch den Zahnhals verbunden, der bei einem gesunden Zahn fest vom Zahnfleisch umschlossen ist.
Was Zahnbelag am Hundezahn auslöst
Zahnbelag (Plaque) klingt zunächst harmlos, ist jedoch die Ausgangsbasis für ernsthafte Zahnerkrankungen. Wird er nicht regelmäßig entfernt, lagern sich Mineralien ein und aus weichem Belag wird harter Zahnstein.
Dieser entsteht häufig am Zahnhals und reizt dort das Zahnfleisch. Es kommt zu Rötungen und Entzündungen, das Zahnfleisch zieht sich langsam zurück und es entstehen sogenannte Zahnfleischtaschen. In diesen Bereichen können sich Bakterien besonders gut vermehren, was Entzündungen zusätzlich verstärkt.
Im weiteren Verlauf kann sich die Entzündung ausbreiten, das Zahnfleisch weiter zurückgehen und sogar die Zahnwurzel freigelegt werden. Da das Dentin im Bereich von Zahnhals und Wurzel eine raue Oberfläche hat, haftet Zahnstein hier besonders stark. Im schlimmsten Fall werden auch die umliegenden Strukturen wie Wurzelhaut und Kieferknochen geschädigt, was zur Lockerung und schließlich zum Verlust des Zahns führen kann.
Was du für die Zahngesundheit deines Hundes tun kannst
Sobald entzündliche Prozesse im Maul entstehen, ist es oft bereits ein fortgeschrittenes Stadium. Deshalb ist Vorbeugung entscheidend.
Die beste Strategie ist, Plaque und Zahnstein frühzeitig zu entfernen und so deren Entstehung zu verhindern. Hierbei kann die regelmäßige Zahnpflege – beispielsweise mit der emmi-PET Ultraschallzahnbürste – eine effektive Unterstützung sein, um Beläge schonend zu reduzieren und die Maulgesundheit zu fördern.
Wer seinen Hund langsam an die Zahnpflege heranführt, kann langfristig viel zur Zahngesundheit beitragen und Beschwerden vermeiden.
