München, 03.02.2026 (lifePR) – Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) begrüßt die Resolution „Bayerischer Reha-Zukunftspakt: Prävention stärken, Zukunft der Rehabilitation in Bayern sichern“, die die CSU-Landtagsfraktion auf ihrer Arbeitstagung im Kloster Banz Mitte Januar 2026 verabschiedet hat. Mit dem Papier greift die CSU-Landtagsfraktion zentrale Anliegen des VPKA auf und setzt damit ein klares politisches Bekenntnis zur Rehabilitation.

In der Resolution wird Rehabilitation ausdrücklich als „unverzichtbar für ein starkes Gesundheitssystem“ beschrieben. Sie sei entscheidend dafür, ob Menschen nach Krankheit, Unfall oder Operation wieder selbstbestimmt leben, arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Zugleich entlaste Rehabilitation Pflege, Krankenhäuser und Sozialversicherungssysteme. „Wer Reha stärkt, investiert in nachhaltige Versorgung, Fachkräftesicherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, heißt es weiter. Folgerichtig müsse Rehabilitation in allen gesundheitspolitischen Entscheidungen konsequent mitgedacht werden. Als Reha-Land Nummer 1 trage Bayern zudem eine besondere Verantwortung, die Rehabilitation nicht nur zu erhalten, sondern aktiv zukunftsfest weiterzuentwickeln. Der Bayerische Reha-Zukunftspakt dient hierfür als klarer Reformrahmen.

Der VPKA begrüßt ausdrücklich, dass die CSU-Landtagsfraktion in der Resolution zentrale Punkte übernommen hat, für die sich der Verband seit Jahren einsetzt: eine spürbare Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Rehabilitation, den Abbau bürokratischer Hürden, die gezielte Stärkung der geriatrischen Rehabilitation, eine Ausbildungsoffensive zur Fachkräftesicherung, die konsequente Ausrichtung auf berufliche Teilhabe („Return to work“), eine sektorenverbindende Versorgung sowie die verstärkte Förderung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in Rehabilitation und Prävention.

„Wir stehen seit Jahren in engem, konstruktivem Austausch u. a. mit Bernhard Seidenath, dem gesundheits- und pflegepolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion und Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag, sowie mit weiteren gesundheitspolitisch engagierten Abgeordneten“, erklärt Michael Strobach, Geschäftsführer des VPKA. „Dass unsere Anregungen nun in dieser Klarheit politisch aufgegriffen worden sind, werten wir als sehr positives Zeichen und Erfolg für den kontinuierlichen Dialog. Entscheidend ist jetzt, dass aus dem Reformrahmen konkrete Umsetzung wird.“

Mit Blick auf die zahlreichen Rehabilitationseinrichtungen in den Reihen der VPKA-Mitglieder betont Strobach abschließend: „Der VPKA wird in den kommenden Jahren mit Nachdruck daran arbeiten, dass der Bayerische Reha-Zukunftspakt konsequent umgesetzt und mit Leben erfüllt wird.“