Karlsruhe, 31.03.2026 (lifePR) – Mit Prof. Dr. Werner Heppt verabschiedet das Städtische Klinikum Karlsruhe eine wichtige Persönlichkeit. Seit 1996 prägte er als Klinikdirektor die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) in der Region und stand für eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau.
„30 Jahre lang haben Sie im Klinikum Karlsruhe zahlreiche Patientinnen und Patienten untersucht, behandelt und kompetent beraten“, betonte Bettina Lisbach, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Karlsruhe. „Von Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen durften außerdem viele Kolleginnen und Kollegen profitieren.“
Prof. Heppt hat die HNO-Klinik seit seinem Amtsantritt medizinisch, technisch und personell weiterentwickelt. Unter seiner Leitung entstanden zentrale Schwerpunkte: das Cochlea-Implantat-Zentrum, das Kompetenzzentrum für Schlafmedizin oder die Sektion Nasennebenhöhlenchirurgie, Traumatologie und Schädelbasischirurgie.
„Die Versorgungsstandards haben sich geändert, die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich weiterentwickelt, wirtschaftliche Herausforderungen haben die Medizin beeinflusst und es ist Professor Heppt sehr gut gelungen, die HNO-Klinik stets auf Kurs zu halten“, resümierte der Medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. Martin Holderried. „Er übergibt seinem Nachfolger, Herrn Professor Johannes Schultz, eine sehr gut aufgestellte HNO-Klinik, die in Kürze auch in neue, hochmoderne Räumlichkeiten umziehen wird.“
Nach dem Studium in Würzburg begann Prof. Heppt seine Laufbahn am Universitätsklinikum Heidelberg. Sein Weg führte ihn nach Hannover, bevor er 1996 nach Karlsruhe wechselte. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen und Präsident der Rhinoplasty Society of Europe. „Als Klinikdirektor konnte ich mich in den vergangenen 30 Jahren immer auf ein starkes Team verlassen, das meine Ideen mitgetragen und an den richtigen Stellen nachgefragt hat. Den Mitarbeitenden der Klinik möchte ich dafür herzlich danken“, blickt Prof. Heppt zurück.
Auch im Ruhestand bleibt er der Medizin verbunden – und nimmt sich mehr Zeit für persönliche Interessen wie Sport, Musik und seinen Garten.
