Mörfelden-Walldorf, 30.10.2026 (lifePR) – In der Schwangerschaft verändert sich der ganze Körper, und der Mund macht da keine Ausnahme. Hormone können das Zahnfleisch lockerer und anfälliger für Entzündungen machen, die sogenannte Schwangerschaftsgingivitis überrascht viele und tritt oft unerwartet auf. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft kann der Einfluss der Hormone auf Zähne und Zahnfleisch deutlich sein. Eine gute Zahnpflege ist deshalb in dieser Zeit besonders wichtig, und sie ist einfacher umzusetzen, als viele denken.

Die Basis bleibt dieselbe wie sonst: mindestens zweimal täglich gründlich putzen, am besten mit fluoridhaltiger Zahnpasta und einer weichen, schonenden Zahnbürste, dazu die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen. Weil das Zahnfleisch jetzt empfindlicher sein kann, lohnt sich eine möglichst sanfte Reinigung. Viele setzen dafür auf Ultraschall: Die emmi-DENT Ultraschallzahnbürste reinigt ohne Schrubben und kann so helfen, das empfindliche Zahnfleisch zu schonen, während Beläge reduziert werden. Zusätzlich unterstützt eine mild schmeckende, fluoridhaltige Zahnpasta den Zahnschmelz und kann das Kariesrisiko verringern, eine milde Sorte hat außerdem den Vorteil, dass sie bei empfindlichem Magen weniger aufdringlich schmeckt.

Eine besondere Herausforderung ist die morgendliche Übelkeit. Muss man sich übergeben, gelangt Magensäure in den Mund und greift den Zahnschmelz an. Wichtig ist dann, den Mund zuerst mit Wasser auszuspülen und mit dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten zu warten, damit der aufgeweichte Schmelz nicht zusätzlich durch Bürsten belastet wird. Eine sanfte, fluoridhaltige Mundspülung kann zusätzlich guttun. Auch kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt entlasten den Magen, viele empfinden außerdem Ingwertee als angenehm. Zuckerfreie Kaugummis regen den Speichelfluss an, halten den Mund frisch und können kurzfristig helfen, den pH-Wert im Mund auszugleichen.

Auch auf dem Teller lässt sich viel für die Zähne tun. Zuckerarme Ernährung unterstützt die Zahngesundheit, und als Snacks eignen sich knackiges Gemüse wie Möhren, Paprika, Brokkoli oder Tomaten, dazu Nüsse, Käse, Joghurt und Äpfel oder Birnen, die den Speichelfluss anregen. Grünes Blattgemüse wie Spinat oder Grünkohl liefert zusätzlich wichtige Nährstoffe für dich und dein Baby, Vollkornprodukte und Haferflocken sind eine gute Grundlage. Sinnvoll ist es, Süßes eher zu Mahlzeiten statt zwischendurch zu essen, damit die Zähne nicht ständig mit Zucker in Kontakt kommen.

Nicht zuletzt gehören regelmäßige Zahnarztbesuche zur Schwangerschaft dazu. Der Zahnarzt kann Karies, Zahnfleischentzündungen oder eine Schwangerschaftsgingivitis früh erkennen und individuell beraten, auch dazu, welche Produkte jetzt passen. Hilfreich ist es, offen über Beschwerden und Sorgen zu sprechen und die Schwangerschaft beim Termin ausdrücklich zu erwähnen. So lassen sich viele Probleme vermeiden oder zumindest gering halten, und das Lächeln bleibt auch in dieser besonderen Zeit gesund.