Trier, 15.10.2026 (lifePR) – Malu Dreyer übernimmt die Schirmherrschaft für das neue nestwärme Kinder-und Jugendhospiz auf dem Trierer Petrisberg. In ihrer neuen Rolle möchte sie dazu beitragen, die Kinderhospizarbeit des nestwärme eV stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und den Bedürfnissen betroffener Familien Gehör zu verschaffen.

„Es freut mich und erfüllt mich mit Zuversicht, dass wir mit dem nestwärme Kinder- und Jugendhospiz für unsere Großregion eine wichtige Ergänzung zur ganzheitlichen Begleitung von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern haben. Auch Ihre Unterstützung zählt, damit dieser Ort den betroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien auf ihrem oft schweren Weg immer wieder Hoffnung, Stabilität und ganz konkrete Entlastung geben kann.“, so Malu Dreyer.

Ein Zuhause auf Zeit für die ganze Familie

Wenn ein Kind schwer erkrankt und nicht wieder gesund werden kann, verändert sich das Leben einer ganzen Familie. Medizinische Versorgung, Pflege und Organisation prägen den Alltag häufig über viele Jahre. Was dabei oft zu kurz kommt, sind Momente, in denen Eltern Verantwortung abgeben können und wieder mehr Raum für das gemeinsame Familienleben entsteht.

Mit zehn Zimmern schafft nestwärme dafür ein Zuhause auf Zeit. Das Kinderhospiz begleitet Familien nicht erst in der letzten Lebensphase eines Kindes, sondern kann ihnen bereits lebensbegleitend zur Seite stehen. Während das erkrankte Kind professionell versorgt wird, finden auch Eltern und Geschwister hier ihren Platz.

„Dass wir nun ab November 2026 die ersten Familien in unserem Kinderhospiz willkommen heißen können, ist für uns ein ganz besonderer Moment. Hinter diesem Haus liegen viele Jahre Arbeit und vor allem stehen dahinter sehr viele Menschen, die diesen Weg gemeinsam mit uns möglich gemacht haben. Dass Malu Dreyer unser Kinderhospiz künftig als Schirmherrin begleitet, bedeutet uns deshalb sehr viel“, sagen die nestwärme Gründerinnen Petra Moske und Elisabeth Schuh.

Von der ersten Idee bis zur Schirmherrschaft

Malu Dreyer ist mit dem Projekt schon lange verbunden. Beim Spatenstich im Mai 2024 war sie dabei, als der Bau offiziell begann. Im August 2026 kehrte sie auf den Petrisberg zurück, informierte sich über die Bau-Fortschritte und kam mit Unterstützern ins Gespräch. Mit ihrer neuen Rolle führt sie dieses Engagement nun fort. Bei der offiziellen Eröffnung am 23.10. wird Dreyer vor Ort sein und eine Ansprache halten.

Kinderhospizarbeit braucht viele Schultern

Für nestwärme beginnt damit zugleich eine langfristige Aufgabe. Während die medizinische und pflegerische Betreuung des erkrankten Kindes über bestehende Kostenträger abgesichert wird, lässt sich nicht alles, was den Alltag in dieser Situation ein Stück leichter machen kann, darüber finanzieren.

Deshalb ist die Kinderhospizarbeit auch künftig auf Spenden, ehrenamtliches Engagement und gesellschaftliche Unterstützung angewiesen. Sie ermöglichen zusätzliche Angebote, die über die unmittelbare Betreuung des Kindes hinausgehen und die gesamte Familie im Blick hat.