Freiburg, 23.09.2026 (lifePR) – Mit rund 80 Millionen Betroffenen weltweit zählt Epilepsie zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Beim Tag der Epilepsie am Samstag, 10. Oktober 2026 informiert das Epilepsiezentrum des Universitätsklinikums Freiburg über aktuelle Entwicklungen in Diagnose und Behandlung sowie über wichtige Fragen zum Leben mit der Erkrankung. Die Veranstaltung findet von 10 Uhr bis 13.30 Uhr im Stadthotel Freiburg, Karlstraße 7, 79104 Freiburg, statt. Neben den Vorträgen gibt es Raum für persönliche Fragen und den Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Epilepsie wirkt sich auf viele Bereiche des Alltags aus. Betroffene fragen sich zum Beispiel, ob sie Auto fahren dürfen, welche Therapie für sie infrage kommt oder was sie im Beruf beachten müssen. Wir möchten verlässliche Informationen geben und zugleich genügend Raum für persönliche Fragen schaffen“, sagt Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Leiter des Epilepsiezentrums der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg.

Behandlung und Alltag im Mittelpunkt

Das Programm beleuchtet Epilepsie aus verschiedenen medizinischen und lebenspraktischen Perspektiven: Die Referent*innen erläutern besondere Aspekte der Erkrankung bei Mädchen und Frauen, den Nutzen genetischer Untersuchungen für die Behandlung sowie neue Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene. Weitere Themen sind Ausbildung und Beruf sowie Neuerungen in den Regelungen zum Autofahren.

Nach den Vorträgen können die Teilnehmer*innen ihre Fragen direkt mit den Referent*innen besprechen. Beim gemeinsamen Mittagsimbiss bleibt Zeit für persönliche Gespräche und den Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen.

Spezialisierte Versorgung bei komplexen Epilepsien

Das Epilepsiezentrum des Universitätsklinikums Freiburg bietet als eines der größten epileptologischen Zentren Europas sämtliche etablierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Epilepsiepatient*innen in jedem Lebensalter, neuerdings auch Laser-basierte Operationen. Als anerkanntes Referenzzentrum in Baden-Württemberg und als Europäisches Referenzzentrum des EpiCare-Netzwerks stehen die Ärzt*innen im Austausch mit anderen führenden internationalen Zentren bei der Diagnostik und Behandlung komplexer und seltener Epilepsien. In enger Abstimmung mit der Sektion Epilepsiediagnostik im Kindes- und Jugendalter werden auch Kinder mit Epilepsie sehr kompetent behandelt.