Bad Griesbach, 21.09.2026 (lifePR) – Aktuelle Erkenntnisse aus der Parkinson-Forschung, innovative The rapieansätze und die Frage, wie sich wissenschaftlicher Fortschritt konkret in die Versorgung von Patienten übertragen lässt, standen im Mittelpunkt des Parkinson-Symposiums am vergangenen Samstag, 19. September 2026, in der Passauer Wolf Fachklinik Bad Gögging. Mit rund 80 Teilnehmenden aus Medizin und Wissenschaft stieß die Veranstaltung auf große Resonanz. Gemeinsam mit dem Parkinson Kooperationsnetzwerk PARKLINK hatte der Passauer Wolf Fachpub likum eingeladen, um aktuelle Entwicklungen rund um die Parkin son-Krankheit zu diskutieren. Hochkarätige Referenten aus For schung und Praxis beleuchteten die neurodegenerative Erkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Symposium bot Gelegenheit für einen kollegialen Austausch, um Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit zu eröffnen.

Forschung und Versorgung zusammendenken

»Die Behandlung der Parkinson-Krankheit entwickelt sich kontinuierlich wei ter. Umso wichtiger ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig mit akutstationärer und rehabilitativer Erfahrung zusammenzubringen und ge meinsam zu diskutieren, welchen konkreten Nutzen sie für Patienten haben können«, sagt Prof. Dr. Tobias Wächter, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Gögging, der gemeinsam mit Hans-Martin Linn, Geschäftsführer im Passauer Wolf Bad Gögging, das Symposium eröff nete. »Genau dafür bietet ein Symposium wie dieses einen wertvollen Rah men.«

Vielseitiges Programm mit hochkarätigen Referenten

Den Blick auf den Stand der Parkinson-Forschung und kommende Entwicklun gen richteten unter anderem Prof. Dr. Jürgen Winkler, Leiter Molekulare Neu rologie am Universitätsklinikum Erlangen und Prof. Dr. Günter Höglinger, FEAN, Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik LMU, Klinikum Campus Großhadern. Priv.-Doz. Dr. Franz Marxreiter, Leitender Oberarzt der Neurolo gie im Passauer Wolf Bad Gögging, widmete sich der Rolle von Lebensstilin terventionen bei der Parkinson-Krankheit. Weitere Schwerpunkte bildeten in novative Therapieansätze. Prof. Dr. Zacharias Kohl, Geschäftsführender Ober arzt der medbo, Neurodegeneration und -genetik, stellte aktuelle und zukünf tige Möglichkeiten der Tiefen Hirnstimulation vor. Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel, Hertie-Senior-Forschungsprofessur, nahm die Chancen einer Neuropro tektion bei der Parkinson-Krankheit in den Blick und zeigte am Beispiel der REM-Schlafverhaltensstörung auf, welche Bedeutung mögliche Vorstufen der Erkrankung für Forschung und Früherkennung haben. Prof. Dr. Tobias Wächter rückte in seinem Vortrag die nichtmedikamentösen Therapien bei Parkinson Syndromen und deren praktische Umsetzung in den Mittelpunkt. »Eine mo derne Parkinson-Behandlung besteht nicht allein aus der medikamentösen Therapie. Bewegung, aktivierende Therapien und individuell abgestimmte nichtmedikamentöse Maßnahmen sind wesentliche Bestandteile eines umfas senden Behandlungskonzepts«, betont der Ärztliche Direktor. »Entscheidend ist, dass wir die verschiedenen Möglichkeiten sinnvoll miteinander verbinden und die Therapie an die Situation des Patienten ausrichten«, ergänzt Priv. Doz. Dr. Franz Marxreiter.

Dafür entwickelt im Passauer Wolf Bad Gögging ein interdisziplinäres und spe ziell ausgebildetes Team einen individuellen Behandlungsplan. Das Therapie angebot umfasst physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen, Logopädie, Sporttherapie sowie neuropsychologische Begleitung. Auch mo derne Technologien finden Anwendung: Der robotikgestützte Gangtrainer »Lyra« unterstützt Patienten dabei, natürliche Bewegungsabläufe zu trainie ren und ihre Gehfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Ergänzt wird das Pro gramm durch spezielle Verfahren wie die Lee-Silverman Voice Therapie (LSVT Voice) oder die BIG-Therapie. Ein entscheidender Vorteil im Passauer Wolf Bad Gögging besteht darin, dass bei Bedarf im Anschluss an die Akutbehandlung die nahtlose Weiterversorgung im Rahmen der medizinischen Rehabilitation erfolgen kann.

Austausch zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis

Neben den Fachvorträgen bot das Symposium Gelegenheit zur Diskussion und zum persönlichen Austausch. Eine Industrieausstellung sowie die Möglichkeit zur Besichtigung der Fachklinik ergänzten das Programm. »Gerade bei einer komplexen Erkrankung wie Parkinson profitieren wir davon, wenn Spezialisten verschiedener Bereiche ihr Wissen zusammenführen«, so Prof. Günter Höglin ger abschließend. Mit dem Parkinson-Symposium schufen der Passauer Wolf Bad Gögging und PARKLINK eine Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse, therapeutische Entwicklungen und Erfahrungen aus der Versorgung miteinan der zu verbinden und den fachlichen Austausch über die zukünftige Parkinson Behandlung zu fördern.

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