Pfronstetten-Aichelau, 08.07.2026 (lifePR) – Mobilität bedeutet mehr als Fortbewegung – sie ist der Schlüssel zu Selbstbestimmung, Lebensfreude und gesellschaftlicher Teilhabe. Wie unterschiedlich dieser Weg aussehen kann, zeigen zwei Anwendergeschichten aus der Paravan-Praxis:

Michelle ist seit vielen Jahren aktiv mit ihrem Elektrorollstuhl PR 30/II unterwegs – schnell, draußen und mit großer Leidenschaft für Bewegung. Über 6.000 Kilometer hat sie inzwischen zurückgelegt und nutzt den Rollstuhl als ihre „Füße in die Welt“. Mehmed hingegen kämpfte sich nach mehreren Schlaganfällen Schritt für Schritt zurück in ein aktiveres Leben und gewann mit dem Stehrollstuhl PR 40 nicht nur ein Stück Mobilität zurück, sondern auch wichtige Therapie- und Teilhabemöglichkeiten im Alltag. Zwei Lebenssituationen, zwei Anforderungen – und doch ein gemeinsames Ziel: möglichst viel Eigenständigkeit und Lebensqualität im Alltag.

6.100 Kilometer Freiheit auf Rädern – der PR 30/II

„Ich habe den Stuhl völlig angenommen als meine neuen Beine. Der Rollstuhl ist ein Prachtstück“, sagte Michelle bereits 2022 über ihren PARAVAN PR 30/II. Heute – vier Jahre und rund 6.100 Kilometer später – ist klar: Diese Begeisterung ist geblieben. Die Münchnerin, die seit 2009 aufgrund einer seltenen neuromuskulären Erkrankung auf einen Rollstuhl angewiesen ist, nutzt den PR 30/II bis heute intensiv im Alltag. Ob im Wald, in der Stadt oder auf langen Touren entlang der Isar – der Elektrorollstuhl ist ihr zentrales Fortbewegungsmittel und ermöglicht ihr ein hohes Maß an Selbstbestimmung. „Man will etwas erleben und präsent sein“, sagt sie. Und genau dafür ist sie viel unterwegs – am liebsten draußen und gern auch mit Tempo. „10 km/h ist langweilig. 13 km/h wären besser“, sagt sie schmunzelnd. „Es macht einfach Spaß, und man kommt voran.“

Besonders bewährt hat sich über die Jahre die Federung des PR 30/II. Gerade auf längeren Strecken und unwegsamem Gelände sorgt sie für den nötigen Komfort. „Schnelligkeit, Robustheit und Komfort – das ist mir wichtig“, betont Michelle. Auch die individuell angepasste Sitzschale mit Hosenträgergurt gibt ihr den nötigen Halt – gerade im Gelände. Zusätzliche Funktionen wie Lift- und Kantelfunktion nutzt sie intensiv, etwa für eine Pause im Park.

Schon bei der Entwicklung des Rollstuhls brachte sie ihre Erfahrungen ein. Ein entscheidender Punkt war dabei die Abstimmung der Dämpfung, insbesondere in Kombination mit Vollgummireifen. Heute ist das System so optimiert, dass sie auch auf anspruchsvollen Strecken zuverlässig und komfortabel unterwegs ist. Und Michelle ist viel unterwegs: Sie war bereits in Hamburg, fährt regelmäßig längere Strecken – und hat sogar den Tegernsee einmal komplett umrundet. „Ich wollte wissen, ob er das schafft – und wir haben es gerade so geschafft“, erzählt sie.

Wenn es über sehr lange Distanzen geht, nutzt sie ergänzend Fahrdienste. Auch optisch ist der PR 30/II für sie etwas Besonderes: Violett, kombiniert mit schwarzen Reifen. Darauf wird sie auch öfter angesprochen. „Und dann will man auch schnell sein“, sagt sie. Für Michelle ist der Rollstuhl weit mehr als ein Hilfsmittel: „Er ist meine Alltagsbegleitung – die Füße, die mich nach draußen führen. Ein Türöffner in die Welt.“ Seit ihrer Frühverrentung ist diese Mobilität für sie von zentraler Bedeutung. „Weil man von A nach B fahren kann“ – und damit aktiv am Leben teilnimmt.

Zurück in den Alltag – Der PR 40

Ein leises, erleichtertes Ausatmen ist zu hören, als sich Mehmed in seinem PR 40 in die Stehposition bringt. Aufrecht zu stehen bedeutet für ihn mehr als nur eine andere Perspektive – es erleichtert ihm das Atmen und bringt spürbare Entlastung. Für einen Moment richtet sich nicht nur sein Körper auf, sondern auch ein Stück Alltag. So begann die Geschichte vor knapp sechs Jahren. Nach mehreren Schlaganfällen und einer langen Zeit im Koma war der heute 68-Jährige in seiner Mobilität stark eingeschränkt. Seine linke Körperseite ist gelähmt, vieles fiel schwer, vieles brauchte Zeit. Nach und nach kämpfte er sich zurück ins Leben– unterstützt von seiner Familie und mit viel Geduld.

Der Stehrollstuhl PR 40 wurde dabei zu einem wichtigen Bestandteil seines Alltags. Er ermöglichte ihm nicht nur Mobilität, sondern auch regelmäßige Stehübungen, die er eigenständig durchführen konnte. Auf diese Therapiemöglichkeit wurde die Familie während der Rehabilitation aufmerksam. So konnte Mehmed das Aufstehen ganz individuell üben – unabhängig von festen Terminen. Was zuvor nur im therapeutischen Rahmen möglich war, wurde so Teil seines täglichen Lebens.

Ein entscheidender Faktor – wie bei jeder Versorgung – ist die individuelle Anpassung. Sitzposition, Polsterung und Stehfunktion wurden auch bei Mehmed immer wieder feinjustiert. Zusätzliche aufgepolsterte Pilotten geben den nötigen Halt und tragen dazu bei, Komfort und Sicherheit langfristig zu gewährleisten. Auch Funktionen wie die Kantelung helfen, den Körper zu entlasten und längeres Sitzen über den Tag angenehmer zu machen.

So konnte Mehmed kleine Strecken selbstständig zurücklegen – im Wohnumfeld oder für kurze Wege vor die Tür. Es sind oft diese scheinbar kleinen Wege, die im Alltag den Unterschied machen. Heute, einige Jahre später, hat sich seine gesundheitliche Situation verändert. Der PR 40 ist jedoch geblieben – als verlässlicher Begleiter im Alltag. Er ermöglicht ihm weiterhin, mobil zu sein und am Familienleben teilzunehmen. Ein Stück Selbstständigkeit, das für ihn und seine Angehörigen nach wie vor von großer Bedeutung bleibt.

Borschüre Downloaden unter: https://www.paravan.de/fileadmin/user_upload/Content_Homepage_PRVN/Downloadservices/Unternehmen_Broschueren/Paravan-Gesamtbroschuere-DE26052026_V1__Web_.pdf