Scheidegg/München, 01.06.2026 (lifePR) – Das 2. Scheidegger Gesundheitssymposium brachte im Mai führende Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Rehabilitation, Wissenschaft, Politik, Trägerverbänden, Kostenträgerschaft sowie aus der Leitung von Kliniken und Gesundheitseinrichtungen zusammen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsfragen der rehabilitativen Versorgung. Für den Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) nahm Hauptgeschäftsführerin Dr. Ann-Kristin Stenger an der hochklassig besetzten Fachveranstaltung teil. In ihrem Vortrag sprach sie über die Rahmenempfehlungen für Vorsorge und Rehabilitation und deren Umsetzung auf Landesebene. Damit brachte Stenger die Perspektive der Rehakliniken in Bayern in eine bundesweit relevante Fachdiskussion ein.

„Die Weiterentwicklung der Rehabilitation ist nicht allein eine Frage einzelner Einrichtungen, sondern ein wesentlicher Baustein einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung“, unterstreicht Stenger. „Prävention und Rehabilitation gewinnen angesichts demografischer Veränderungen, wachsender Versorgungsbedarfe und begrenzter personeller Ressourcen weiter an Bedeutung.“

Das Symposium bot Raum für fachlichen Austausch, die Diskussion neuer Lösungsansätze und die gemeinsame Suche nach tragfähigen Wegen für die Zukunft. Neben strukturellen Fragen standen auch innovative Versorgungskonzepte, interdisziplinäre Ansätze, digitale Technologien und künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit der Krankenkassen mit Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Dabei ging es vor allem um die Auswirkungen des Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes (IPReG) auf die Rehabilitation, neue Vertrags- und Kooperationsformen zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern sowie die Umsetzung der Bundesrahmenempfehlungen für Vorsorge und Rehabilitation.

Zu den Rednern der Fachtagung zählte unter anderem Dr. Eckart von Hirschhausen mit einem Impulsvortrag zum Zusammenhang von menschlicher Gesundheit und intakter Umwelt. Die Veranstaltung unterstrich damit den Anspruch, Rehabilitation nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil einer verantwortungsvollen, zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung.