Mörfelden-Walldorf, 16.05.2026 (lifePR) – Arthrose gehört bei Katzen zu den häufigsten altersbedingten Gelenkerkrankungen. Es handelt sich dabei um einen degenerativen, also unumkehrbaren Prozess, bei dem der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird. Die Erkrankung geht meist mit Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit einher. Besonders ältere Katzen sind betroffen – Schätzungen zufolge zeigen rund 90 Prozent der Katzen ab dem 12. Lebensjahr zumindest erste arthrotische Veränderungen.

Auch wenn Arthrose nicht heilbar ist, lässt sich ihr Verlauf durch gezielte Maßnahmen deutlich verlangsamen und die Lebensqualität der Katze spürbar verbessern. Eine frühzeitige Erkennung und passende Unterstützung sind dabei entscheidend.

Die Ursachen für Arthrose sind vielfältig. Bei älteren Katzen steht meist der natürliche Verschleiß der Gelenke im Vordergrund. Bei jüngeren Tieren können hingegen mechanische Belastungen wie Stürze, Zerrungen, Prellungen oder auch Übergewicht eine Rolle spielen. Durch dauerhafte Überlastung verändert sich der Gelenkknorpel, was zu Reibung, Entzündungen und Schmerzen führt.

Erste Anzeichen einer Arthrose sind oft subtil. Katzen zeigen ihre Beschwerden instinktiv erst spät. Typische Hinweise sind eine steifere Bewegungsweise, weniger Spielfreude, das Vermeiden von Sprüngen oder eine nachlassende Fellpflege, da bestimmte Bewegungen schmerzhaft werden. Auch Veränderungen im Toilettenverhalten oder Inkontinenz können auftreten.

Für die Behandlung ist eine tierärztliche Diagnose unerlässlich. Eine Kombination aus Schmerztherapie, Gewichtsmanagement und angepasster Bewegung kann helfen, die Beschwerden zu lindern. In schweren Fällen können auch operative Maßnahmen in Betracht gezogen werden, etwa zur Stabilisierung oder Entlastung der betroffenen Gelenke.

Zur Unterstützung im Alltag spielt ein angepasstes Umfeld eine wichtige Rolle. Dazu gehören leicht erreichbare Futter- und Trinkplätze, Einstiegshilfen wie Rampen sowie eine insgesamt gelenkschonende Gestaltung des Wohnraums.

Ergänzend dazu können moderne, schonende Anwendungen zur Unterstützung der Muskulatur und des Wohlbefindens beitragen. Das emmi-PET Physio-Set mit Ultraschalltechnologie bietet hier eine sanfte Möglichkeit, die betroffenen Bereiche ohne Druck oder Belastung zu pflegen. Die Anwendung kann dazu beitragen, die Durchblutung zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden der Katze zu fördern – besonders bei empfindlichen oder älteren Tieren.

So lässt sich Arthrose zwar nicht heilen, aber durch eine Kombination aus tierärztlicher Betreuung, angepasstem Alltag und unterstützender Pflege deutlich besser begleiten – für mehr Beweglichkeit und Lebensqualität im Alter.