Königs Wusterhausen, 16.04.2026 (lifePR) – Bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft (DKM) 2026 wird zum ersten Mal in der 143-jährigen Geschichte des Deutschen Ruderverbandes (DRV) ein Sonderpreis für einen Frauen-Wettbewerb ausgelobt. AUGLETICS, Hersteller von Rudergeräten und Sponsor der Frauen Riemen Ruder-Nationalmannschaft, stiftet den AUGLETICS Sonderpreis für den Frauen-Zweier ohne Steuermann – dotiert mit 500 Euro für die siegreiche Mannschaft. Die Entscheidung fällt am Sonntag, 19. April, um 12:45 Uhr auf der Regattabahn Oberschleißheim in München.
Regattabahn Oberschleißheim – Olympiastandort von 1972
Die Deutsche Kleinbootmeisterschaft 2026 wird auf der Regattabahn Oberschleißheim (München) ausgetragen, die als Austragungsort der Olympischen Spiele 1972 bekannt ist. Die Vorläufe beginnen am Freitag. Das Finale um den deutschen Meistertitel – und den AUGLETICS-Sonderpreis – startet am Sonntag um 12:45 Uhr.
Erster ausgelobter Preis für Frauen in der DRV-Geschichte
Ausgelobte Preise bei nationalen Ruder-Meisterschaften des DRV waren bislang ausschließlich Männer-Wettbewerben vorbehalten. Mit dem AUGLETICS-Sonderpreis wird das bei der diesjährigen DKM erstmals anders. Das Rennen im Frauen-Zweier ohne Steuermann ist zugleich richtungsweisend für die Kaderplanung: Die Finalplatzierungen fließen direkt in die Mannschaftsbildung des Frauen-Achters ein.
Hannah Reif zählt zum Favoritenkreis
Zu den Titelanwärterinnen zählt Hannah Reif, die für die Frankfurter Rudergesellschaft startet. Die Athletin stammt aus dem brandenburgischen Landkreis Dahme-Spree – dem Landkreis, in dem auch AUGLETICS seinen Firmensitz hat.
Frauen-Achter mit starkem Saisonauftakt
Die DKM ist Teil der Vorbereitung des Frauen-Achters auf den neuen Olympiazyklus. Im vergangenen Jahr fehlten dem Boot nur 17 Hundertstelsekunden zur WM-Medaille – die letzte Medaille im Frauen-Achter datiert aus dem Jahr 2006 (Silber).
Nationalmannschaftsruderin und Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2024 in Paris, Tabea Schendekehl, die in der vergangenen Saison Teil des Frauenachters war, zog ein positives Fazit: „Wir haben gezeigt, was in uns steckt. Das war ein guter Start in den neuen Olympiazyklus."
