Frankfurt/Main, 28.11.2025 (lifePR) – Beim traditionellen Präsidententreffen des Verbandes Freier Berufe in Hessen trafen sich die Präsidenten und Vorsitzenden der Mitgliedsorganisationen des Verbandes der Freien Berufe in Hessen, um sich mit führenden Politikern aus den im Hessischen Landtag vertretenen Fraktionen über aktuelle Themen auszutauschen. Die Parteien waren in diesem Jahr durch die Fraktionsvorsitzenden Frau Ines Claus (CDU), Herrn Mathias Wagner (Bündnis90 / Die Grünen) und Herrn Tobias Eckert (SPD) vertreten, sowie durch Frau Elke Barth, Landtagsabgeordnete für den Hochtaunuskreis (SPD) und Herrn Yanki Pürsün, stellvertretender Franktionsvorsitzender (FDP).
Die Sitzung wurde von Dr. Michael Weidenfeld, Präsident des Verbandes Freier Berufe in Hessen, geleitet.
Schwerpunkte der Gespräche
– Gesundheitsberufe: Thematisiert wurden u. a. die Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung, ausreichende Umsetzungsfristen bei neugeschaffenen oder novellierten Verpflichtungen z. B. der Telematikinfrastruktur, Regelungen zu Approbationsverfahren sowie die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in Hessen. Prüfung des Onlinehandels von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.
– Rechts-Steuerberatende Berufe: Im Mittelpunkt standen die Umsetzung der europäischen Nachhaltigkeitsberichtspflichten (CSRD), die Modernisierung des Wirtschaftsprüferrechts, steuerliche Vereinfachungen und die weitere Digitalisierung der Besteuerungsverfahren. Endbürokratisierung.
– Technische Berufe: Diskutiert wurden Fragen des Vergaberechts, die Novelle der Hessischen Vergabe- und Vertragsordnung (HVT), die Digitalisierung von Vergabeprozessen, eine praxisgerechte Ökobilanzierung sowie die Anhebung der Schwellenwerte für Direktvergaben.
Dr. Michael Weidenfeld erklärte:
„Der direkte Austausch mit den Fraktionsvorsitzenden ist für uns von großer Bedeutung. Die Freien Berufe stehen für Qualität, Unabhängigkeit und Verantwortung – Werte, die gerade in Zeiten des Wandels verlässliche politische Rahmenbedingungen erfordern.“
Die Fraktionsvorsitzenden sicherten zu, die Anliegen der Freien Berufe in die parlamentarische Arbeit einzubringen und den Dialog fortzusetzen.
